Prof. Dr. med. R. HermannÄrztl. Leiter
Prof. Dr. med. R. Hermann

Guten Tag. Ich wurde 1972 in Münster (Westfalen) geboren, früh zogen meine Eltern dann nach Osnabrück, wo ich zur Schule ging. Nach dem Abitur diente ich zunächst für 2 Jahre als Sanitäter in der Bundesmarine. Noch heute engagiere ich mich als Offizier der Reserve im Sanitätsdienst. Medizin studierte ich in Münster und in Brisbane (Australien). Meine Doktorarbeit schrieb ich in einer strahlentherapeutischen Klinik in Osnabrück (Prof. Wagner) über die Therapie von fortgeschrittenen Krebserkrankungen im Mund- und Halsbereich.

Von 2000 bis 2008 lernte, arbeitete und forschte ich in der Abteilung für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universitätsmedizin Göttingen (Prof. Hess). Meine Facharztanerkennung für alle Bereiche der Strahlentherapie erhielt ich 2006. Wissenschaftlich beschäftige ich mich mit der modernen Therapie von Enddarmkrebs, mit hormonellen Einflüssen auf die Strahlenantwort von gutartigen und bösartigen Zellen und mit der Strahlentherapie verschiedener Krebserkrankungen im Magen-Darm-Trakt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden in Form von Doktorarbeiten und vielen Artikeln in medizinischen Fachzeitschriften publiziert. 2009 schloss ich das Habilitationsverfahren an der medizinischen Fakultät in Göttingen erfolgreich ab.

Im Juli 2008 verließ ich die Universität Göttingen und wechselte an das Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie am DIAKO in Bremen. Seit Januar 2010 leite ich die neu eröffnete Zweigpraxis für Strahlentherapie in Westerstede (Ärztehaus an der Ammerlandklinik, Mozartstr. 30, 26655 Westerstede).

In Wissenschaft und Lehre bin ich 2012 als Externer Dozent in der Abteilung für Radioonkologie und Spezielle Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Christiansen) angegliedert. Regelmäßig bin ich dort in den Studentenunterricht eingebunden, zusammen mit meinen Kollegen in Hannover bearbeiten wir verschiedene Fragestellungen in wissenschaftlichen Projekten. Dabei beschäftigen wir uns neben der modernen Strahlentherapie des Prostatakrebs und des Brustkrebs sehr intensiv mit der „Reizbestrahlung“ nicht bösartiger Erkrankung: Tennisellenbogen, schmerzhafter Fersensporn oder Schleimbeutelentzündung. Mit geringen Strahlendosen können wir dort sehr vielen Patienten helfen. Diese Arbeiten haben im August 2017 zu meiner Anerkennung als „außerplanmäßiger“ Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover geführt.

Einen Überblick über die von mir als Autor oder Coautor in Pubmed zitierten Fachartikel erhalten Sie hier, über die nicht in Pubmed zitierten Arbeiten sind teilweise hier einsehbar.

Ich bin verheiratet, habe zwei Söhne und eine kleine Tochter, die mit ihrem Frohsinn nicht nur ihre Familie, sondern auch die ganze Nachbarschaft anstecken.

Neben meiner Arbeit in der Strahlentherapie interessiere ich mich für Musik (von Kirchenmusik bis zum Shantychor der Marinekameradschaft Westerstede) und für Literatur. Als Sprecher des Arbeitskreises "Gesundheitsstadt im Grünen" helfe ich regelmäßige Vortragsveranstaltungen zu Gesundheitsthemen zu organisieren.

Prof. Dr. med. U. CarlDirektor
Prof. Dr. med. U. Carl

Darf ich mich Ihnen vorstellen? Mein Name ist Ulrich Martin Carl. Im Jahr 1956 wurde ich in Hamburg geboren. Ich bin verheiratet, habe zwei Söhne und viele Interessen neben der Arbeit. Ich lese gerne und viel, aber aktiver Sport steht deutlich im Vordergrund. Am meisten liegt mir der Wassersport: Segeln im Sommer, und wenn das Wasser gefroren ist, laufe ich Ski oder Schlittschuh. Gibt es kein Wasser, laufe ich halt so. Mir ist aber auch Sport in der Krebsbehandlung ein besonderes Anliegen!

Doch zurück zu meinen Wurzeln: In Hamburg ging ich zur Schule, Bundeswehr und Universität. Ein Semester verbrachte ich in Kapstadt (RSA). Nach Studium und Promotion begann ich 1984 als wissenschaftlicher Assistent in der Radiologie der Frauenklinik, Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE), Hamburg. Mit einem Stipendium der Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung durfte ich fast zwei Jahre lang im Gray-Lab. Northwood, England die strahlenbiologischen Grundlagen erforschen. Danach war ich im UKE (Frauenklinik, Radiologie und Strahlentherapie sowie Institut für Biophysik) tätig, bis ich nach meiner Facharztreife 1994 in die Universität Düsseldorf wechselte. Dort habe ich mich im Jahr 1997 habilitiert. Zeitgleich habe ich die Ausbildung zum Tauch- und Überdruckmediziner als aktiver Reserveoffizier bei der Bundeswehr abgeschlossen. Dieses Fachgebiet passt sehr gut zur Strahlentherapie, weil darin ein Werkzeug zur Behandlung von Nebenwirkungen der Strahlentherapie erschlossen wird. Diese Kombination gibt es sehr selten in Deutschland. Leider sind die Sauerstoffdruckkammern nicht überall in Deutschland verfügbar. Wir haben allerdings das Glück, dass die nächste Behandlungseinrichtung in Soltau relativ gut erreichbar ist.

Von Januar 2000 bis September 2007 war ich Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie und Nuklearmedizin in Rotenburg/Wümme. Nach fast acht Jahren habe ich mich entschieden, meinen Tätigkeitsschwerpunkt nach Bremen zu verlegen, weil ich dort unabhängig Entscheidungen zugunsten der Patienten treffen kann. Im Laufe meiner Ausbildung habe ich erfahren, wie wichtig es ist, die Intimität des Individuums zu schützen. Alle Patienten haben ihre eigene Historie, aus der sich das Umgehen mit der Krebserkrankung ergibt. Entsprechend müssen Therapiekonzepte auf den einzelnen Patienten zugeschnitten werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dies am besten in einer freien und ungezwungenen Atmosphäre erreichen können. Die Umsetzung dieser Vorstellungen am Standort Bremen zeigte sehr schnell, dass wir hier – besonders auch für unsere Patienten – den richtigen Weg beschritten. Anfang 2010 konnten wir so bereits unseren zweiten Praxisstandort nach den gleichen Konzepten in Westerstede aufbauen und erhalten auch dort von Patienten und Kollegen viel Lob und Zuspruch. Mein Freund und Partner Professor Dr. Robert Hermann leitet unser dortiges Zentrum. Er hat seine Heimat in Westerstede gefunden und ist ein anerkannter Experte für radioonkologische Fragestellungen. Im Januar 2017 ist Herr Privatdozent Dr. Mirko Nitsche als weiterer Partner in unsere Gemeinschaft eingetreten.

Westerstede wurde baulich erweitert und wird jetzt noch einmal um einen weiteren Bestrahlungsraum vergrößert. Demnächst nehmen wir in Bremen am St. Joseph-Stift einen weiteren Standort in Betrieb. Insgesamt hat das Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie dann 7 Bestrahlungsplätze zur Verfügung, die ständig auf dem neusten Stand gehalten werden. Vor allem die Erweiterung am St. Joseph-Stift trägt der Tatsache Rechnung, dass wir sehr vielen Patienten damit unsere Konzepte wohnortnah anbieten wollen. Es ist mir wichtig, auf meinen Lehrauftrag für Medizintechnik an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) hinzuweisen. Das Interesse der Studierenden an unserem innovativen Fachgebiet ist sehr groß. Einige von ihnen haben sich schon für die Tätigkeit als Medizinphysik-Experte (MPE) in einer strahlentherapeutischen Einrichtung entschieden. Ich bin sehr froh darüber, auf diese Weise einen Beitrag gegen den drohenden Fachkräftemangel im Bereich der Medizinischen Physik leisten zu dürfen.

Während meiner Zeit in Rotenburg/Wümme habe ich das Tumorzentrum Nordost Niedersachsen e.V. direkt nach der Gründung als Sprecher geleitet. Hinzu kommen Mitgliedschaften in der Deutschen Röntgengesellschaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie und als Beirat im Vorstand der Bremischen Krebsgesellschaft.

Innovation schreitet in der Radioonkologie rasch voran. Es gibt nur noch wenig, was an die Therapien von vor 10 bis 20 Jahren erinnert. Moderne Planungstechniken und Steuerungen unserer Bestrahlungsgeräte erlauben, die Behandlung nebenwirkungsarm durchzuführen. Durch die Markierung der Prostata bei Prostatakrebs vor der Bestrahlung oder die Lagerung auf dem Bauch bei Brustkrebs kann man zum Beispiel das umliegende Gewebe zusätzlich schonen. Moderne Kontrolltechniken erlauben das Bestrahlen ohne Hautmarkierungen. Und mit der sogenannten Hyperthermie machen wir ausgesuchte Tumoren empfindlicher für die Bestrahlung. Diese Liste ließe sich an dieser Stelle noch deutlich erweitern.

Ich arbeite sehr gerne für Ihre Gesundung. Dabei habe ich das Glück, ein sehr gutes Team an meiner Seite zu haben. Der rote Faden ist, dass es uns allen ein besonderes Anliegen ist, die Bedingungen für die Menschen zu verbessern, die sich uns anvertrauen. So wird unser Leitbild „Gemeinsam für das Leben“ zu einem zuverlässigen Versprechen.

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Dr. med. T. HinscheÄrztin
Dr. med. M. LiesenhoffÄrztin
Dr. med. M. Liesenhoff
A. BohlenMTRA, Leitung
Dipl.-Phys. Dr. K. BrüningMedizinphysikerin
B. CordesMedizinische Fachangestellte
B. Cordes

Guten Tag, mein Name ist Bianca Cordes.

Ich wurde 1978 in Oldenburg geboren, wo ich auch meine Kindheit verbrachte. Seit 1999 lebe ich bei Oldenburg, wo sich meine Katze genau so wohl fühlt, wie ich. Glücklich verheiratet bin ich seit dem Jahre 2006. Nachdem ich 1999 meinen Abschluss als Arzthelferin erhalten habe, arbeitete ich einige Jahre in der Kardiologie, sowie auch in der Chirurgie.

Noch bevor die ersten Patienten unser neues Zentrum betreten konnten, arbeite ich nun seit Ende 2009 im Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Westerstede. Durch die Möglichkeit, mich bereits beim Aufbau meines neuen Arbeitsplatzes einbringen zu können, habe ich die Organisation des Anmeldebereiches mit prägen dürfen und noch heute großes Interesse für die Schaffung guter Arbeitsabläufe "gemeinsam für das Leben" für Sie und meine Kollegen.

Nach erfolgreicher Teilnahme an einer Weiterbildung, die ich im April mit dem Abschluss "Leitende MFA" abschloss, bin ich im Unternehmen nun neben meiner Arbeit in der Anmeldung und der Abrechnung in Westerstede als Qualitätsmanagement-Beauftragte für die Abläufe an allen Standorten im gesamten Unternehmen zuständig.

S. DeckerMedizinische Fachangestellte
A. de la FertéMedizinisch technische Radiologieassistentin
Dipl.-Phys. F. EhlandLtd. Medizinphysikerin alle SO
M. FolkertsMedizinische Fachangestellte
J. GerkenMedizinisch technischer Radiologieassistent
M. GraffStatistik und Studien
M. Graff

Mein Name ist Mandy Graff und ich bin 1981 im schönen Hamburg zur Welt gekommen. Zusammen mit meiner Familie habe ich bis zu meinem 15. Lebensjahr in Hamburg gewohnt und besuchte dort eine Realschule. Aus familiären Gründen zog es mich dann nach Mecklenburg-Vorpommern, wo ich letztlich das Gymnasium besuchte. Es war immer mein Wunsch zu studieren und so kehrte ich nach erfolgreich bestandenem Abitur hierfür zurück in meine Heimatstadt Hamburg. Mein Studium schloss ich an der Universität Hamburg mit dem Erlangen des Diploms im Fachbereich Biologie ab.

Es war Beides - sowohl Zufall als auch Glück - dass ich Prof. Dr. med. Carl getroffen und kennengelernt habe. Seit August 2016 bin ich im Bereich der medizinischen Dokumentation Teil des Teams des Zentrums für Strahlentherapie. "Gemeinsam für das Leben" möchte ich mit Ihnen und für Sie arbeiten!

A. HandtMedizinisch technische Radiologieassistentin
N. HinrichsMedizinische Fachangestellte
N. Hinrichs

Hallo...

mein Name ist Nadine Hinrichs und ich wurde im Jahre 1980 in Brake geboren. Auf dem Lande in Großenmeer verbrachte ich meine tolle Kindheit.
Schon früh hatte ich mich für den Beruf der Arzthelferin entschieden. Nach meinem Realschulabschluss begann ich meine Ausbildung in einer großen radiologischen Praxis in Oldenburg.

Nach bestandener Prüfung zur Arzthelferin arbeitete ich viele Jahre in einer Allgemeinarztpraxis in Brake, doch die Liebe zog mich in das Ammerland nach Gristede. Vor einigen Jahren habe ich dann mein neues Zuhause in Westerstede gefunden.
Seit 2009 bin ich stolze Mama eines Sohnes, der mich absolut bereichert.

Meinem Beruf bin ich als Teilzeitkraft treu geblieben und arbeitete bis letztes Jahr in einer Allgemeinarztpraxis.
Seit Mai 2015 bin ich als MFA hier im Zentrum für Strahlentherapie beschäftigt und bin stolz und froh in diesem tollen Team arbeiten zu dürfen. Zu meinen Aufgaben gehören die Rezeption, das Telefon, sowie das komplette Antragsverfahren der Anschlussheilbehandlung.
Ich freue mich darauf, Ihnen während und nach der Therapie zur Seite stehen zu dürfen und mit Ihnen und dem gesamten Team "Gemeinsam für das Leben" kämpfen zu dürfen.

U. KadzimirskMedizinisch technische Radiologieassistentin
U. Kadzimirsk

Hallo! Mein Name ist Ulrike Kadzimirsz.

Ich bin 1978 in Rostock geboren und aufgewachsen, wo ich eine glückliche Kindheit verbrachte. Nach meinem Schulabschluss habe ich eine Berufsausbildung zur Zahnarzthelferin begonnen und diese 1998 erfolgreich abgeschlossen. Diesen Beruf übte ich dann fast 2 Jahre in Rostock aus, bevor ich im April 2000 zur Bundeswehr einberufen wurde. Hier war ich an vielen Standtorten eingesetzt. In dieser Zeit habe ich den Beruf der MTRA in Heide /Schleswig Holstein erlernt. Nach erfolgreicher Ausbildung 2005 wurde ich überwiegend in Niedersachsen eingesetzt, unter anderem im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede als MTRA. Ich arbeitete vorwiegend in den Bereichen der konventionellen Radiologie, der Computertomographie, in der Magnetresonanztomographie und Durchleuchtung. Durch die Praktika in der Strahlentherapie war mein Interesse geweckt nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr meine Tätigkeit auf diesem Gebiet auszuüben. Meine Hobbys sind das Fotografieren, Lesen, Malen, Sport und Reisen. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit der Familie und Freunden. Ich freue mich auf meine Arbeit in der Strahlentherapie – mit Ihnen "Gemeinsam für das Leben"

L. KoberMedizinphysiker
J. MahnkeMedizinisch technische Radiologieassistentin
S. MaiwaldCompliance Management
C. OehmenMTRA, Leitung
M. OehmenQualitätsmanagement
MSc H. RenkenMedizinphysiker
M. ThiebenMedizinphysikerin